Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978
Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile  - Original Farblithografie - 1978

Salvador Dalí : Venedig - Basilika und Campanile - Original Farblithografie - 1978

Diese farbintensive Lithographie von Salvador Dalí aus dem Jahr 1978 zeigt Venedig als schwebende Vision zwischen Architektur, Licht und Imagination. Die ikonische Basilika und der Campanile erscheinen nicht als feste Bauwerke, sondern als fließende Erscheinungen im Raum. Als handsigniertes Blatt auf Japanpapier verbindet das Werk hohe grafische Qualität mit ausgeprägtem sammlerischem Rang.

€2.750 Normaler Preis
Einzelpreis pro
inkl. MwSt.
  •   Originalgrafik
  •   Geprüfte Echtheit mit Zertifikat
  •   Rückgaberecht

Künstler

Salvador Dali

Technik & Druckverfahren

Original Farblithographie - Lithographie auf Japanpapier

Details

Jahr: 1978

Größe in cm:
42 x 57,5 Bild
Größe in cm: 54 x 75 Blatt

Zustand: Ausgezeichnet !

Besonderheiten

Referenz: Werkverzeichnis Michler / Löpsinger 1551

Auflage: 250 Exemplare - handnummeriert: 88 von 250 , unten links

Signatur: Handsignatur "Dalí" , unten rechts

Echtheit & Garantie

Wir garantieren die Authentizität dieser Original Graphik. Das Werk wird mit einer schriftlichen Bestätigung zur Echtheit geliefert. Alle Angaben zu Technik, Entstehungszeit und Herkunft wurden sorgfältig geprüft.

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Der Versand erfolgt – abhängig von Größe und Beschaffenheit – per Paketdienst oder über spezialisierte Kunstlogistik.

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Informationen zum Werk

Bildbeschreibung

Vor einem weit geöffneten Bildraum erhebt sich die Silhouette der venezianischen Basilika mit ihren Kuppeln, daneben der schlanke Campanile, leuchtend in warmem Orange. Die Architektur scheint sich aus Farbflächen zu formen, die ineinander verlaufen: Grün- und Blautöne breiten sich wie Wasser und Himmel aus, durchzogen von goldenen Lichtakzenten. Kleine Figuren beleben den unteren Bildrand, fast skizzenhaft, während der Raum nach oben hin immer freier und luftiger wird. Linien lösen sich auf, Farben fließen, und das Stadtbild wirkt wie eine Erinnerung, die sich langsam vor den Augen

Künstlerischer Kontext

Das Werk entstand 1978, in Dalís später Schaffensphase, in der er sich intensiv mit historischen Städten, Architektur und klassischen Bildmotiven auseinandersetzte. Venedig nahm dabei eine besondere Stellung ein, als Sinnbild für Vergänglichkeit, Schönheit und kulturelle Verdichtung. In der Farblithographie verbindet Dalí zeichnerische Elemente mit transparenten Farbräumen, wodurch eine traumartige Wirkung entsteht. Der Druck auf Japanpapier verleiht dem Blatt zusätzliche Feinheit und Leuchtkraft. Die Aufnahme in das Werkverzeichnis von Michler und Löpsinger, die limitierte Auflage sowie die eigenhändige Signatur unterstreichen die kunsthistorische Bedeutung und machen dieses Blatt zu einem gesuchten Sammlerstück aus Dalís grafischem Spätwerk.

Salvador Dalí

Salvador Dalí (1904–1989) gilt als einer der bekanntesten, schillerndsten und zugleich konsequentesten Vertreter des Surrealismus. Geboren in Figueres in Katalonien, zeigte er früh außergewöhnliches zeichnerisches Talent und studierte an der Kunstakademie San Fernando in Madrid. Bereits in jungen Jahren verband er technische Virtuosität mit einer ausgeprägten Lust an Provokation, Inszenierung und Selbststilisierung – Eigenschaften, die ihn nicht nur als Künstler, sondern auch als öffentliche Figur weltberühmt machten.

In den 1920er-Jahren schloss sich Dalí der surrealistischen Bewegung um André Breton in Paris an. Sein Werk speist sich aus psychoanalytischen Theorien, insbesondere den Schriften Sigmund Freuds, sowie aus persönlichen Obsessionen, Ängsten und Begierden. Wiederkehrende Themen sind Zeit und Vergänglichkeit, Sexualität, Tod, Macht, Religion und Identität. Trotz der oft irrationalen Bildinhalte zeichnen sich Dalís Werke durch eine außergewöhnlich präzise, beinahe fotorealistische Malweise aus – ein bewusster Kontrast zwischen Form und Inhalt.

Eine zentrale Rolle in Dalís Leben und Kunst spielte Gala, seine Muse, Ehefrau und Managerin, die in zahlreichen Werken als Idealfigur, Projektion und Symbol erscheint. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandte sich Dalí verstärkt religiösen, wissenschaftlichen und mythologischen Themen zu und integrierte Einflüsse aus Physik, Atomtheorie und Renaissancekunst in sein Werk.

Neben Gemälden schuf Dalí ein umfangreiches grafisches Œuvre, Skulpturen, Bühnenbilder, Filme, Schmuckdesigns und literarische Texte. Seine Grafiken machten seine Bildwelt einem breiteren internationalen Publikum zugänglich und trugen maßgeblich zu seiner globalen Bekanntheit bei.

Salvador Dalí verstand Kunst als radikalen Ausdruck innerer Wirklichkeiten – als Spiel zwischen Kontrolle und Wahnsinn, Präzision und Traum. Sein Werk ist bis heute ikonisch, sofort erkennbar und von ungebrochener Faszination. Als Grenzgänger zwischen Genie, Provokateur und perfektem Handwerker schuf Dalí ein Œuvre, das den Surrealismus nachhaltig geprägt hat und bis heute Sammler, Kunstliebhaber und Betrachter weltweit in seinen Bann zieht.