Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962
Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962
Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962
Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962
Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962
Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962

Hans Körnig - Im Rijksmuseum Amsterdam - Original Aquatina - 1962

Diese Aquatinta von Hans Körnig aus dem Jahr 1962 zeigt einen stillen, zugleich eindringlichen Moment der Begegnung zwischen Kunstwerk und Betrachter. Das Blatt verbindet museale Atmosphäre mit feiner psychologischer Spannung und entfaltet seine Wirkung im genauen, langsamen Sehen. Als handnummeriertes Exemplar einer limitierten Auflage besitzt die Arbeit eine klare sammlerische Relevanz.

€575 Normaler Preis
Einzelpreis pro
inkl. MwSt.
  •   Originalgrafik
  •   Geprüfte Echtheit mit Zertifikat
  •   Rückgaberecht

Künstler

Künstler: Hans Körnig 

Technik & Druckverfahren

Aquatinta - Radierung auf schwerem Büttenpapier 

Details

Jahr: 1962 

Größe in cm:
49,3 x 37,9 ( Bildausschnitt ) 
Größe in cm: 60,5 x 43,5 ( Blatt ) 

Zustand: gut 

Besonderheiten

Auflage: Handnummieriert - 16 von 295 Exemplaren 

Echtheit & Garantie

Wir garantieren die Authentizität dieser Original Graphik. Das Werk wird mit einer schriftlichen Bestätigung zur Echtheit geliefert. Alle Angaben zu Technik, Entstehungszeit und Herkunft wurden sorgfältig geprüft.

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Informationen zum Werk

Bildbeschreibung

Der Blick öffnet sich in einen hohen Museumsraum, dessen Bodenflächen und Wände streng gegliedert sind. Im Zentrum hängt ein großformatiges Gemälde, vor dem sich eine lebhafte Szene mit Figuren, Waffen und Bewegung entfaltet. Davor, deutlich abgesetzt, sitzt ein einzelner Betrachter auf dem Boden, den Rücken dem Raum zugewandt, den Kopf leicht geneigt, versunken in die Betrachtung. Die tonige Schwarz-Grau-Palette erzeugt Tiefe und Schwere, Licht und Schatten modellieren die Architektur ebenso wie die Körper. Alles wirkt ruhig und gespannt zugleich, als halte der Raum für einen Moment den Atem an.

Künstlerischer Kontext

Das Werk entstand 1962, in einer Phase, in der sich Hans Körnig intensiv mit historischen Bildthemen und ihrer Wirkung auf den zeitgenössischen Betrachter auseinandersetzte. Die Aquatinta-Radierung erlaubt ihm eine differenzierte Abstufung von Grau- und Schwarztönen, wodurch eine fast malerische Raumwirkung entsteht. Das dargestellte Motiv im Rijksmuseum verweist auf die Tradition der niederländischen Malerei und insbesondere auf Rembrandt und seine „Nachtwache“, ohne diese direkt zu zitieren. Charakteristisch ist die Verschiebung des Fokus: Nicht das Kunstwerk allein, sondern das Verhältnis zwischen Werk, Raum und betrachtendem Menschen steht im Zentrum. Die limitierte, handnummerierte Auflage unterstreicht den grafischen Anspruch und die nachhaltige Bedeutung des Blattes für Sammler moderner Druckgrafik.

Hans Körnig

Hans Körnig zählt zu den bedeutenden deutschen Grafikern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist geprägt von einer tiefen Auseinandersetzung mit Geschichte, Mythos und menschlicher Existenz, häufig in Verbindung mit literarischen oder kunsthistorischen Bezügen. Stilistisch zeichnen sich seine Arbeiten durch eine dichte, atmosphärische Bildsprache und eine meisterhafte Beherrschung druckgrafischer Techniken aus. Körnig verstand Grafik nicht als Illustration, sondern als eigenständiges, geistig durchdrungenes Medium. Innerhalb der Nachkriegskunst nimmt er eine eigenständige Position ein, deren Ausdruckskraft und inhaltliche Tiefe bis heute an Bedeutung nichts verloren haben.